USA-Reise

24. Tag DELAY in Chicago Ohare

Rückflug von Chicago

Frühstück der rustikalen Art und dann ab zu den Amish-People und Mennoiten, um an unserem letzten Tag in den Vereinigten Staaten von Amerika noch etwas für unseren kulturellen Wissensstand zu machen.

Rund um Goshen leben ja viele Amish-People und davon abstammende Religionsgruppen. In Nappannee gibt es eine große Einrichtung, die als Museum für die interessierte Bevölkerung fungiert. Aber an einem Montag leider geschlossen hat. Da wir das nun schon am Vorabend erfahren hatten, haben wir uns für eine Alternative in SHIPSHEWANA ausgesucht, die dort den MENNO-Hof errichtet haben.

Amish Museum MENNO-Dorf
Ein Gefängnisloch wurde nachgebaut
Blick in das tiefe Gefängnisloch im MENNO-Dorf
…und der Blick in die Tiefe.

Hutterer wie die Mennoniten und Amish gehen auf die Schweizer Täufer in den 1520er Jahren zurück.Hutterer, auch bekannt als Hutterian Brethren, leben in diversifizierten landwirtschaftlichen Gemeinden mit 50-100 Einwohnern. 

liebevolle Ausstellung im MENNO-Dorf

Ihr stark strukturiertes Leben spiegelt ihre lange Vergangenheit wider, aber sie haben im vergangenen Jahrhundert erhebliche Veränderungen erlebt. Sie zählen aber immer noch zu den strengsten dieser Religionsgemeinschaft, gefolgt von den Amish und dann Mennoniten.

Der Menno-Hof ist ein gemeinnütziges Informationszentrum in Shipshewana, Indiana , das Besucher über den Glauben und das Leben der Amish, Hutterer und Mennoniten unterrichtet und mit interaktiven Elementen eingerichtet wurde. Und wir waren heute dort während unseres Aufenthaltes die einzigen Besucher. Entsprechend intensiv haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter sich dort um uns gekümmert und bemüht. Nicht zuletzt waren sie begeistert, uns aus Deutschland dort begrüßen zu dürfen, finden sich doch die Ursprünge dieser Gemeinschaft im deutschsprachigen Raum wieder.

nachgebautes Segelboot im MENNO-Dorf
Auswanderung der Amish aus Europa nach Amerika mit Schiffen
Schriftzug im Inneren des Segelboots im Museum MENNO-Dorf
nachgestellter Schriftzug im Inneren des nachgebauten Segelschiffs
nachgebaute Küche im MENNO-Dorf
eine nachgestellte Küchenszene der Amish
Kleidung vor dem MENNO-Dorf
…und der Blick nach draußen.
Kleidung im MENNO-Dorf
Die Kleidung der Amish
Handwerk der Amish
Handarbeiten der Amish, die man nicht nur in diesem Museum kaufen konnte, sondern auch in der gesamten Umgebung angeboten wird.

Und auch uns hat es dort viel Spaß gemacht und es war wirklich sehr interessant. Der kleine Abstecher dorthin hat sich gelohnt.

Dann ging es in Richtung Interstate Chicago, dabei haben wir dann noch einen kleinen Abstecher im Amish-Land gemacht, um einen Cappuccino im the Dutchman ESSENHAUS in Middlebury zu trinken und einen letzten US-Muffin zu verdrücken.

Kaffeepause im Dutchman Essenhaus
Cappuccino und leckerer Muffin im Essenhaus
Verkaufsregal im Essenhaus
Angebot im Essenhaus
Gelände Essenhaus
Blick auf das Gelände des Essenhaus
Kutschfahrt Essenhaus
Kutschfahrten durch das Gelände können gebucht werden

Und dann ungefähr zwei Stunden Fahrt zum Flugplatz, um dort unseren Mietwagen wieder bei Alamo abzugeben. Einfahrt in die Parkgarage, einreihen in viele Abgabelinien und keine fünf Minuten später hatten wir unsere Rückgabebestätigung und Abschlussrechnung. Absolut schnell und unkompliziert.

  • Gefahrene Kilometer: 283

Mit dem Alamo-shuttle wurden wir dann direkt zum Terminal gefahren und konnten bei American Airlines einchecken und unser Gepäck abgeben.

Delay in Chicago

Nachdem unsere Rückfahrt zum Flughafen super geklappt hat, begannen dann die aufregenden Stunden dreißig Minuten vor dem Boarding: Die erste Verspätung wurde bekanntgegeben, der dann zahlreiche, weitere folgten.

Zunächst jeweils 30 Minuten, kam dann der erste größere Sprung um acht Uhr abends auf 21:30 Uhr. Gleichzeitig verschob sich natürlich auch die Ankunftszeit in London und die verbleibende Zeit für das Umsteigen wurde immer knapper.

Um 20:30 Uhr kommt die Crew…ein gutes Zeichen und die Chance, vielleicht sogar tatsächlich um halb zehn zu starten. Doch kurze Zeit später kommt schon die nächste Überraschung:

Die erste Crew verlässt das Flugzeug

Da die erlaubten Arbeitszeiten der Cockpitcrew inzwischen überschritten waren, musste die erste Cockpit-Crew das Flugzeug verlassen und wir weiterhin warten…

Wir schreiben 23 Uhr…noch ist offen, ob man eine neue Crew zusammen bekommen wird.

Doch dann werden wir aufgerufen und in die 23:55 Uhr Maschine umgebucht.

Endlich im Flieger und nach ein paar „Umsetzungen“ im Sitzplan, können wir endlich – sogar nebeneinander sitzend – den Rückflug nach zunächst London starten…eine lange Nacht beginnt und kurz vor dreizehn Uhr Ortszeit landen wir in London.

Dann wieder durch die Kontrolle und um 15:35 Uhr soll der Flieger nach Hamburg starteb, was sich jedoch um 30 Minuten verzögert. Aber dann landen wir endlich um 18:20 Uhr in Hamburg. Nun noch der letzte Schritt auf dieser Reise:

Sixt findet uns sportlich…

Am Checkin von Sixt in Hamburg erwarten uns in Dirndl gekleidete Mitarbeiterinnen (Oktoberfest ist ja angesagt) und gönnen uns, da wir ohne Gepäck reisen, einen sportlichen Mercedes Benz C 180 als Cabrio. (OK, für die kommenden 24 Stunden ist Regenschauer angesagt – unglückliches Wetter für ein Cabrio).

Leider hat unser Gepäck Hamburg nicht mit uns gemeinsam erreicht und soll am kommenden Tag mit einem Kurierdienst nach Hause geliefert werden.

Gepäck lost and found

Den kommenden Tag warten wir auf das Gepäck, telefonieren mehrmals mit Bristish Airways und Lost and found in Hamburg…am späten Abend sollen unsere drei Gepäckstücke aber bei uns eintreffen. Sollen…

End of the story

Und es wurde 23 Uhr und unsere Koffer haben uns erreicht. Voller Freude durften wir die drei in die Arme nehmen, ordentlich zollamtlich durchsucht und abgefertigt und nach sooooo langer Trennung jetzt wieder Zuhause. Nun kommt nur noch das Grauen der vielen Waschmaschinen 😁

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