USA-Reise

17. Tag Hiking in Kanada

Let’s start with rain…

Nach dem Wachwerden wurden wir von tiefhängenden Wolken und sich daraus ergebenden Nieselregen begrüßt…also entspanntes Frühstück und geduldig auf die Sonne warten.

Die ließ allerdings doch einige Zeit auf sich warten und so machten wir uns auf den Weg, um das zu tun, was man in einem Skigebiet wohl so macht…Skiliftfahren.

Für 17 kanadische Dollar/ Person ging es hinauf und für uns unbedarfte „Skihasen“, die davon überhaupt keine Ahnung haben, war das schon ein Erlebnis. Und es ging höher hinauf als wir von unten hinaufschauend erwartet hatten.

Oben angekommen waren wir dann tatsächlich oberhalb der Wolkendecke und hatten einen tollen Blick über die Landschaft…noch ohne den Blick auf die Georgian Bay (die zum Lake Huron führt), die wir erst späten sehen sollten.

Dann ging es oben auf dem Berg weiter zu den Scenic Caves…unter den wir erfahrene Höhlerforscher eigentlich tiefe, unerforschte Höhlen unbekannten Ausmasses erwarten dürften.

Hike zum Scenic Caves

Aber wir hatten uns schon vorher schlau gemacht und waren darum bei unserem Ausflug darauf vorbereitet, dass es sich nicht wirklich um Höhlen handeln würde. Es erwarteten uns Steinformationen und tiefe Schluchten.

Scenic Caves Naturpfad

Mit den Scenic Caves Nature Adventures können wir die Aussichtspunkte vom höchsten Punkt des Niagara-Steilufers genießen, der sich in einem der 16 UNESCO-Biosphärenreservate Kanadas befindet. 

Hier lebte der Huronen-Petun-Stamm der First Nations. Mysteriösen Orte und verborgenen natürlichen Festungen, die die Ureinwohner vor ihren Feinden schützten, warten darauf, von uns erklettert zu werden und teilweise ist es wirklich eng und steil.

Fast alleine sind wir die ganze Zeit in diesem Park. Das vom Parkpersonal kontrollierte Schuhwerk sollte hier wirklich für einen Hikingtrip geeignet sein…sonst dürfte es schon einmal schmerzhaft werden. Die Steine sind alle sehr glatt.

Nachdem wir den Naturparcours stolz überwunden und uns mit einem Cappuccino belohnt hatten, ging es zum nächsten Event: Über Südontarios längste Hängebrücke (circa 400 Meter) mit einem spektakulären Blick auf die Georgian Bay und die umliegende Landschaft.

Dann ging es, kurz bevor der Park die Pforten schloss, wieder zurück ins Tal. Vorbei an den unzähligen Moutainbikeabfahrten, die es in sich hatten.

Alle mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden, aber alle: Immer steil hinab. Der Lift transportierte Fahrradfahrer und ihre Räder hinauf.

Inzwischen waren die Wolken verschwunden und der Blick frei von oben in das Resortgelände.

Vergleich Mittags und Abends

weiter zum achtzehnten Tag

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