USA-Reise

21. Tag…sunshine in Niagara

Feuerwerk Niagarafälle Reiseblog

So mag der Tag gut starten: Ein leckeres Frühstück im Hotel vom Buffet und Sonne pur.

Für heute war Niagara erkunden angesagt:

  • Niagara Tower
  • Niagara 4D Kino
  • Bootstour mit der HORNBLOWER
  • Niagara Stromschnellen
  • Airboot Niagara Whirlpool

Niagara Tower 236 Meter

Ok, kein Vergleich mit Hubschrauberhöhe, aber dennoch herrlicher Ausblick auf die Falls und man soll bei optimalen Bedingungen sogar Toronto sehen können.

Ok…heute war es nicht optimal. 😉

HORNBLOWER Tour

Direkt nach dem Skylon-Tower ging es in die 4D-Show, bei der eine nette, kleine Geschichte zu den Niagarafällen erzählt wird. Ganz niedlich gemacht, aber kein zwingendes Must have für die Falls.

Dann aber auf den Zielpunkt ALLER Niagararreisenden: Die Bootstour mit der Hornblower. Entlang der American Falls geht es zum Horseshoe-Fall, auch Canadian Falls genannt, die einen Teil der Niagarafälle bilden. Etwa 90 Prozent des Wassers des Niagara fließen, nach Umleitungen zur Energieerzeugung durch Wasserkraft, über die Horseshoe Falls, die sich zwischen Terrapin Point auf Goat Island im US-Bundesstaat New York und Table Rock befinden.

Table Rock war ein großes Gesteinsschelf. Table Rock wurde Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Rückzug der Horseshoe Falls enthüllt und war der erste wichtige Aussichtspunkt für Touristen des frühen und mittleren 19. Jahrhunderts.

Im Jahr 1818 stürzte der erste Teil des Felsens ein, gefolgt von kleinen Steinschlägen in den Jahren 1828 und 1829. Der bemerkenswerteste Steinschlag ereignete sich im Juli 1850, als ungefähr ein Drittel der Spitze in die Niagara-Schlucht stürzte.

Ein Fahrer wusch gerade seinen Wagen, als die Felsstruktur nachgab. Der Mann entkam, aber die Kutsche wurde zerstört.

Weitere Steinschläge ereigneten sich 1853, 1876 und 1897. Aus Sicherheitsgründen (mit dem Ontario Powerhouse direkt in der Schlucht) wurde der verbleibende Fels 1935 gesprengt. Table Rock ist die beliebteste Station für Touristen.

Für uns ging es dann auf die feuchte Tour mit den weltweit bekannten Regenponchos. Auf US-Seite blau, auf kanadischer Seite rot.

Rechts am Fotorand „Table Rock“
Und es ging mitten hinein

Danach auf zum White Water Walk

Wir nutzen die Green Line der Buslinie, um zu unserem Ausflugstiel zu kommen. Zu Fuß ist es eindeutig zu weit.

Am White Water Walk sieht man, wie der tiefe und enge Great Gorge entstanden ist. Milliarden über Milliarden Liter an Wasser werden in diese Beschleunigungsrinne gedrückt. 

Der White Water Walk befindet sich nur 4 km nördlich der Wasserfälle, direkt an der WEGO-Buslinie in der Nähe der Whirlpool-Brücke. Der Bahnhof und der Busbahnhof von Niagara Falls Ontario sind von dort aus zu Fuß erreichbar. Kostenlose Parkplätze gibt es in diesem Bereich ansonsten genügend.

WEGO Busticket für 48 Stunden…lohnenswert

Diese Sehenswürdigkeit ist mit Ausnahme von 2 kleinen Aussichtsbereichen, die über Treppen erreichbar sind, entspannt und ohne Anstrengung zugänglich. Man fährt mit einem Aufzug 70 Meter hinunter und geht dann durch einen 73 Meter langen Tunnel. Die Promenade neben den Stromschnellen ist 305 Meter lang und Treppen führen zu zwei Beobachtungspunkten direkt am Ufer des Flusses. Optimal für Fotos und direkt an einer der gefährlichsten Stromschnellen der Welt.

AERO CAR

Also geben wir noch einen oben drauf und fahren weiter zum Aero Car. Einer richtig alten Touristenattraktion an den Falls. Das vom renommierten spanischen Ingenieur Leonardo Torres Quevedo entworfene Aero Car mit Whirlpool schwebt seit 1916 durch die Niagara-Schlucht.

Die antike Seilbahn ist an sechs stabilen Kabeln aufgehängt und bietet einen spektakulären Blick auf den wirbelnden Niagara-Whirlpool und die sechs Wildwasser-Stromschnellen des Niagara River.

Obwohl das Whirlpool Aero Car zwischen zwei Punkten an der kanadischen Küste fährt, überqueren wir während dieser Drahtseilfahrt viermal (hin und zurück) tatsächlich die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten.

Dann ging es mit der WEGO Buslinie zurück zum Hotel und für die letzten Meter hinauf nutzen wir diesmal so richtig faul, aber auch geschafft, die Falls Incline Railway.

Die Falls Incline Railway, ursprünglich als Horseshoe Falls Incline benannt, ist eine Standseilbahn. Direkt 08neben den Niagarafällen an den Horseshoe Falls. Die Linie wurde 1966 für die Niagara Parks Commission von der Schweizer Firma Von Roll gebaut.

Nach dem Abendessen haben wir uns dann noch einmal das Feuerwerk zu später Stunde auf dem Skylon Tower angeschaut.

weiter zum zweiundzwanzigsten Tag

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