USA-Reise

14. Tag Auf nach Detroit

Nach einem für amerikanische Verhältnisse wirklich tollen Frühstück, bei dem es heute Morgen sogar Burger gab, checken wir an diesem ordentlich bewölkten Tag aus.

Aber eigentlich können wir uns gar nicht beschweren: Unsere Frühstückserlebnisse waren alle wirklich bisher sehr gut. Niemand musste verhungern und für Jeden war immer etwas Leckeres dabei. Und die Auswahl war seit dem ersten Tag immer umfangreich und geschmackvoll. Frische Waffeln mögen wir hier auch sehr gerne und teilen uns oftmals eine zum krönenden Abschluss.

Koffer gepackt und Checkout

Das Kofferpacken klappt bei uns inzwischen perfekt und schnell. Übung macht eben seinen Meister. Und also ab zur Rezeption…

Und dort lernen wir dabei auf der anderen Seite der Rezeption Ulli kennen, die seit fast 30 Jahren in Traverse City lebt und aus dem Süden Deutschlands stammt.

Der Dialekt ist immer noch vorhanden und ihr Deutsch immer noch mach so vielen Jahren sehr perfekt. Da kommt man dann schnell mal in einen längeren Plausch. 😂

Nach einem günstigen Tankstopp am Ortsausgang für 2,31/Gallone ging es aber dann auf die 410 Kilometer lange Reise auf dem Interstate Richtung Süden. Und zwischendurch immer wieder etwas Regen und auch mal heftigste Wasserfälle von oben.

Unser Gefährt mit 4 Rädern

Aber unser Mitshubishi Outlander hat uns souverän durch die Seen und Flüsse geführt. Unser roter Outlander bietet theorerisch Platz für bis zu 7 Personen und jede Menge Stauraum.

Und die Geschwindigkeitsregeln haben wir nun auch schon im Blut, auch wenn ich oftmals das Gefühl habe, dass uns die Truckfahrer, die wir im Rückspiegel sehen, aufgrund unserer Geschwindigkeit am liebsten lynchen würden.

Als wir ihn vor 14 Tagen am Flughafen Chicago in Empfang genommen haben, hatte er gerade etwas mehr als 7000 Meilen gefahren und eine Zulassung im Sommer erhalten. Mit Nevada-Kennzeichen fallen wir natürlich überall etwas auf.

Aber so finden wir unser Gefährt überall schnell wieder und das Kennzeichen beherrschen wir jetzt mittlerweile auch. Werden wir doch jedes Mal an der Rezeption danach gefragt. Man schleppt halt gerne unerlaubt parkende Fahrzeuge auf den Hotelparkplätzen ab.

Ich glaube ernsthaft wir sind die einzigen, die sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten halten. Spätestens in dem Moment, wenn uns die Highway-Patrols oder Sheriffs noch schneller überholen, obwohl wir „am Anschlag“ fahren, spätestens dann bin ich mir sicher, dass meine Theorie stimmt.

So passiert es dann auch schon einmal, dass wir etwas „drüber sind“. Hauptsache mindestens einer ist unmittelbar noch schneller am Fahren. Den wird sich dann der nette Officer bestimmt heraussuchen…aber ansonsten halten wir uns schon an die vorgegebenen Tempolimits. Eine Kontrolle möchte man sich aber auch gerne ersparen.

Hilton Garden Inn Novi

Am späten Nachmittag sind wir dann in Novi, einem Vorort von Detroit angekommen und haben im Hotel zu Abend gegessen und dann unseren spannenden morgigen Tag im Henry Ford Museum und Greenfield Village noch etwas ausgearbeitet.

  • Gefahrene Kilometer: 410
  • Hotel: Hilton Garden Inn Novi

weiter zum fünfzehnten Tag unserer Reise

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